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July 23 2016

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all ST Captains in one pic !
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July 19 2016

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Childrens cartoon about Rosetta mission. So cute ^( * - * )^

watch entire series: https://www.youtube.com/watch?list=PLgx5PMpgonqUD1aO3g0bZ_a7VKg8VGTeS&v=trljrwTbr4w
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Vergisst man wahrscheinlich viel zu schnell.
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July 18 2016

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July 17 2016

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July 13 2016

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June 25 2016

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June 24 2016

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Introducing SpotMini
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June 19 2016

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June 13 2016

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June 11 2016

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Es ist leider so

Nehmen wir N.  Er stammt aus Afghanistan und lebt seit ca. 4 Jahren in Oesterreich. Er kann akzeptabel Deutsch, auf dem Level auf dem er jetzt ist (B1-isch) wird er steckenbleiben, weil er gramatikalische Konstrukte, unabhaengig von der konkreten Sprache, weitergehend nicht versteht. N. ist 27. Er ist sooo weit weg von dem, was ein Kind um 7 in Oesterreich weiss und in Ansaetzen kann.
Sobald er Geld hat gibt er es aus. Wofuer? Hauptsaechlich fuer Getraenke (kein Alkohol). Ich versuche ihm zu erklaeren dass er Wasser trinken kann, er sagt: Was denken da die Leute? (Es ist eine Statusfrage, verbunden mit tiefem Misstrauen gegenueber Wasser aus der Wasserleitung, egal wie oft wir Hochquellwasser durchnehmen) Die Getraenke kauft er unterwegs, in kleinen Gebinden. Man meint es nicht, aber da kann unheimlich viel Geld verloren gehen.
Er ist jetzt in eine eigene Wohnung gezogen. Vorher hat er mit anderen Afghanen in einer Art absurden WG zusammen gewohnt. So bizarr dass sogar in einer Sitcom alle meinen wuerden: totally unrealistic. Wie im Freien mit Mauern drum rum. Tatsaechlich mit einer Art Quasi-Lagerfeuer, ohne irgendeine Art von Moebel ausser den enorm wichtigen Teppichen.
Ich erklaere ihm: Internetanschluss. Jahreskarte Wiener Linien, Haushaltsversicherung. GIS. Quick-Funktion fuer die Bankomatkarte damit er im Waschraum des Hauses die Waschmaschinen benutzen kann. Handyvertrag (statt der Wertkarten) Er ist empoert und gleichzeitig ungluecklich. Wieso muss man das zahlen? "Das zahlt niemand!" Reality-Check: Nach Abzug der Miete stehen ihm 770 Euro pro Monat zur Verfuegung.
Im Gespraech werden mir verschiedene Dinge klar: Niemand hat ihm je beigebracht Geldausgaben auch nur annaeherungsweise im Blick zu haben. Er kann auch nicht gut genug rechnen um dazu ueberhaupt in der Lage zu sein. Es macht ihm nur Angst. Ich weiss gar nicht wie ich ihm raten soll. Jahreskarte ist billiger, Handyvertrag ist billiger - aber wenn er die Sachen weiter in bar zahlt sieht er eher wo sie hingehen, plus das Risiko sinkt dass ein Abbuchungsauftrag bounct.
Irgendwie stellt sich dann auch raus: Zaehneputzen ist optional. Unterwaesche wechseln ist optional. Taeglich? "Das macht niemand!"
N. hat keinen Rechner. Ich habe einen alten den ich nicht mehr nutze. Ganz im Ernst will ich ihm den trotzdem nicht geben. Ich weiss worauf das hinauslaeuft (wie beim Tablet und beim Handy das wir jemand geschenkt haben): am 3. Tag ein Beschwerdeanruf dass "es nicht geht und nicht gut ist" Dinge deren Bedienung man nicht beherrscht gelten als "nicht gut" oder "nicht neu". Es fehlt voellig das Bewusstsein dass man da was lernen muesste. Von kollektiven Passwoertern will ich gar nicht anfangen. Das ist nicht boese. Es ist nur - leider - dumm. Die intellektuellen Moeglichkeiten fehlen. Nicht ein bisschen, sondern Welten. Und fuer etliche ist der Gap einfach nicht zu schliessen. Nicht mal im Ansatz. Einzelbetreuung hin oder her. 
K. hat nach der Haelfte der Zeit die Einnahme seiner Antibiotika abgebrochen. "ich habe eh keine Schmerzen mehr". Meine Apelle, Erklaerungen, mein Ringen fruchten nichts.  X. wollte zum Arzt, ist wieder gegangen: "Da waren 1000 Leute im Wartezimmer!" Ich: Ja, ist so in Wien. X meint das ginge nicht.
Soviele Hindernisse die sich auftuermen, so derart viel Bemuehen bei den BetreuerInnen, auch Bemuehen auf Seiten der Fluechtlinge, und so derart wenig wenig Output. Der Gap ist zu gross.
Am Schluss stehen da Leute vor mir die voellig frustriert sind und deren Bild wirklich und wahrhaftig war nach Europa ins Paradies zu kommen, wo man Autos und Haus geschenkt bekommt und jeder das hat. Steuern? Sozialversicherung zahlen? Versicherungen? Fahrkarten? War alles nicht eingeplant und empoert ehrlich. Ist das nicht ungerecht? Und egal wie oft ich versuche vor Augen zu fuehren dass die OesterreicherInnen das ja auch alles zahlen: man glaubt mir nicht bzw meint, die waeren ja alle reich und da machte es nichts.
Jajajaajajaja: ich hab auch andere Faelle erlebt. Faelle wo gebildete Menschen einfach in ein anderes, freieres Land gekommen sind und nach ein bisschen Adaption sehr gluecklich hier leben. Faelle wo Hochbegabte ohne Bildung sich irgendwie durchgekaempft haben und jetzt auf einer Art schwankenden Brett stehen, aber stehen, und aus eigener Kraft. Und jeden Tag ein bisschen mehr dazulernen, kaempfend, sich sehr und schmerzhaft ihrer Bildungsdefizite bewusst, aber reflektiert und auf einem guten Weg.
Aber man moege bitte nicht glauben dass das die Standardfaelle sind.
Das Wort um alles zu beschreiben, naemlich alle Seiten, ist: Ueberforderung.
Und ich hoffe dass es irgendwie gehen wird und sie genug lernen und sich adaptieren koennen. Fuer realistisch halte ich diese Hoffnung aber wenig. N. sieht die Autos die er so bewundert. Ihn trennen von diesen Autos nicht nur die Kaufkosten fuer einen Wagen. Nein. Ihn trennen die Versicherungskosten, die Kosten fuer das Pickerl und das Jahresservice, und ihn trennen seine fehlenden Kenntnisse in Mathe, Lesen, Lernen, daher wird es nie zum Fuehrerschein kommen. Und, noch mal: es ist in dem Fall keine Geldfrage. Er ist schlicht massivst ueberfordert von all diesen Konzepten. In Saudi Arabien kauft man doch einfach ein Auto und faehrt damit los wenn man genug Geld hat.




Reposted fromastrid astrid viaclifford clifford
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Reposted fromFlau Flau
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Reposted fromu-dit u-dit viaKobajashi Kobajashi
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Schweinderl